TKP-Rechner
Berechnen Sie Ihre Werbekosten und Kennzahlen
So nutzt du den TKP Rechner
- Trage die Gesamtkosten deiner Kampagne ein. Also den Betrag, den du für alle Werbeanzeigen investiert hast.
- Gib die Anzahl der erzielten Impressionen ein. Also wie oft deine Anzeige eingeblendet wurde.
- Klicke auf „Berechnen“ und schon zeigt dir das Tool, wie hoch dein TKP (Tausender Kontakt Preis) ist.
Mit diesem kostenlosen TKP Rechner kannst du schnell und einfach berechnen, wie viel du für 1.000 Sichtkontakte (Impressionen) deiner Werbung zahlst.
Egal ob auf Facebook, Instagram, YouTube, TikTok oder anderen Kanälen.
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Dieser TKP Rechner ist für Unternehmer und Marketer, die ihren TKP realistisch einordnen wollen.
Du erfährst hier, wie der Tausender-Kontakt-Preis (TKP) berechnet wird, was ein guter oder schlechter TKP wirklich aussagt und warum ein niedriger TKP allein kein verlässlicher Erfolgsindikator ist.
Außerdem lernst du, in welchen Fällen der TKP sinnvoll ist und wann andere Kennzahlen wie CPC oder CPA die bessere Entscheidungsgrundlage liefern.
Wie berechnet man den TKP?
Die Berechnung des TKP (Tausender-Kontakt-Preis) ist ganz einfach. Du brauchst nur zwei Werte:
- Die Anzahl der Impressionen
- Die Gesamtkosten deiner Kampagne
Die Formel lautet:
TKP = (Kosten der Kampagne / Impressionen) × 1.000

Beispiel: Du gibst 250 € für eine Kampagne aus und erhältst dafür 100.000 Impressionen.
Dann ist dein CPM: (250/ 100.000) × 1000 = 2,50€
Das bedeutet: Du zahlst 2,50 € pro 1.000 Impressionen.
Du kennst eher den englischen Begriff CPM (Cost per Mille)? Hier findest du unseren separaten CPM-Rechner für internationale Kampagnen und Plattform-Vergleiche:
Zum CPM calculator
Wie gut ist mein TKP wirklich?
Ein niedriger TKP wirkt auf den ersten Blick immer attraktiv.
Schließlich zahlst du weniger, damit deine Werbung gesehen wird.
In der Praxis sagt TKP allein jedoch wenig über den tatsächlichen Erfolg deiner Kampagne aus.
Entscheidend ist nicht, wie günstig Reichweite ist, sondern wie wertvoll sie für dein Ziel ist.
Warum ist ein niedriger TKP allein kein Erfolgsindikator?
Ein sehr günstiger TKP entsteht häufig dort, wo Aufmerksamkeit leicht verfügbar ist:
Breite Zielgruppen, niedrige Kaufabsicht oder wenig Wettbewerb.
Das kann für awareness als Ziel sinnvoll sein. Für Verkäufe und Umsatz ist es aber kein geeigneter traffic.
Ein sehr niedriger TKP kann also bedeuten, dass deine Anzeige zwar oft ausgespielt wird, aber kaum Wirkung entfaltet.
Warum liefert ein höherer TKP oft besseren traffic?
Plattformen und Zielgruppen mit höherem TKP sind teurer, weil Werbetreibende dort um begrenzte Aufmerksamkeit mit klarer Kauf- oder Handlungsabsicht konkurrieren.
Ein höherer TKP geht daher häufig mit besserem Traffic einher:
Relevantere Nutzer mit höherer Conversion Wahrscheinlichkeit.
Entscheidend ist nie der TKP isoliert, sondern das Verhältnis von ihm zu Kennzahlen wie CTR, CPC oder CPA.
Was ist der Zusammenhang zwischen TKP, Zielgruppe, Creative und Wettbewerb?
Der TKP entsteht nicht zufällig. Hier sind aus meinen Jahren Erfahrung als Performance Marketer die Faktoren, die den TKP bestimmen:
Deine Zielgruppe: Je spezifischer, kaufnäher oder einkommensstärker deine Zielgruppe, desto höher ist der TKP.
Das Creative: Starke Creatives mit hoher Relevanz und Aufmerksamkeit können den TKP senken, weil Plattformen sie bevorzugt ausspielen. Schwache Creatives erhöhen dagegen den Auktionsdruck und treiben den TKP nach oben.
Der Wettbewerb: In stark umkämpften Märkten steigt der TKP, unabhängig von der Plattform. Saisonale Effekte, Trends oder Angebotsdruck wirken sich direkt auf die Kosten pro 1.000 Impressionen aus.
Ein guter TKP ist immer relativ. Für Reichweitenkampagnen kann ein niedriger TKP sinnvoll sein.
Für Umsatz Ziele ist ein höherer TKP oft akzeptabel, wenn er qualitativ besseren Traffic bringt.
Nutze den TKP als Einordnungskennzahl, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage.
Entscheidend ist, was nach den Impressionen passiert.
Terminologie
Impressionen: Gibt an, wie oft eine bestimmte Anzeige ausgespielt bzw. sichtbar angezeigt wurde. Unabhängig davon, ob Nutzer darauf geklickt haben.
TKP (Tausender-Kontakt-Preis): Der TKP beschreibt die Kosten pro 1.000 Sichtkontakte mit deiner Anzeige. Er zeigt dir, wie viel du zahlen musst, wenn deine Werbung 1.000-mal eingeblendet wird.
Kosten der Kampagne: Hierbei handelt es sich um die Gesamtkosten deiner Werbekampagne, also den Betrag, den du für alle Anzeigen und Impressionen investiert hast.
TKP nach Plattform: TikTok, YouTube & Facebook im Vergleich
Der TKP (Tausender-Kontakt-Preis) variiert je nach Plattform, Zielgruppe und Anzeigenformat. Während manche Kanäle eine besonders breite Reichweite zu niedrigen Kosten bieten, zahlst du auf anderen mehr – dafür oft mit höherer Werbewirkung oder Kaufabsicht.
Hier ein grober Vergleich typischer TKP-Werte (Stand: 2025, Deutschland):
| Plattform | Durchschnittlicher TKP | Einordnung |
| TikTok | 1 – 4 € | Günstig, breite Reichweite |
| Facebook / Instagram | 9 – 16 € | Mittelhoch, hohe Targeting-Präzision |
| YouTube | 5 – 12 € | Höher, aber starke View-Duration |
Die Unterschiede im TKP zwischen den Plattformen sind kein Zufall.
Sie spiegeln wie kaufnah Nutzer sind und wie stark der Wettbewerb um diese Aufmerksamkeit ist.
TikTok: Ein niedriger TKP bedeutet hier vor allem günstige Reichweite. Die Plattform eignet sich hervorragend, um viele Nutzer schnell zu erreichen und Aufmerksamkeit aufzubauen.
Gleichzeitig ist die Kaufabsicht oft geringer als auf anderen Plattformen.
Facebook / Instagram: Der TKP ist höher, dafür ist mehr Kaufintent da. Nutzer interagieren bewusster auf Anzeigen, Zielgruppen lassen sich präziser steuern und Performance-Ziele wie Klicks oder Conversions sind besser umsetzbar.
YouTube: Der TKP ist hier weniger ein Reichweiten-, sondern eher ein Aufmerksamkeits- und Branding-Indikator.
Wann sollte ich den TKP als Kennzahl nutzen?
Der TKP ist eine sinnvolle Kennzahl, um Reichweite zu bewerten.
Sobald dein Ziel über reine Sichtbarkeit hinausgeht, stößt er aber schnell an seine Grenzen.
Hier ist eine Einordnung von Kampagnenzielen und ob sie für den TKP geeignet sind (basierend auf meiner Erfahrung):
Performance Kampagnen: Bei Umsatz ist nicht entscheidend, wie günstig Impressionen sind, sondern was Nutzer anschließend tun. Ein niedriger TKP bringt wenig, wenn kaum geklickt oder konvertiert wird. Hier sagt der TKP nichts über Effizienz oder Wirtschaftlichkeit aus.
Lead Generierung: Wenn dein Ziel Leads sind, zählt nicht die Reichweite, sondern die Kosten pro qualifizierter Anfrage. Kampagnen mit höherem TKP können deutlich bessere Leads liefern, während günstige Reichweite häufig unqualifiziert bleibt. Der TKP verschleiert in diesem Fall die tatsächlichen Kosten pro Lead.
Warum CPC, CPA und ROAS oft die bessere Wahl sind
- CPC (Cost per Click): Zeigt, wie teuer tatsächliche Klicks sind
- CPA (Cost per Action): Misst die Kosten pro Lead oder Verkauf
- ROAS (Return on Ad Spend): Setzt Werbekosten direkt ins Verhältnis zum Umsatz
Der TKP eignet sich zur Einordnung von Reichweite und Aufmerksamkeit. Für Performance Ziele solltest du ihn jedoch nur als ergänzende Kennzahl betrachten und Entscheidungen primär auf CPC, CPA oder ROAS stützen.
Häufige Fragen zum TKP rechner (FAQ)
Hier sind die Fragen, die sich die meisten Anfänger zum TKP stellen (beantwortet mit meiner Erfahrung als Media Buyer):
Was bedeutet TKP?
TKP steht für Tausender Kontakt Preis. TKP beschreibt, wie viel du zahlen musst, um 1.000 Personen mit einer Anzeige zu erreichen. Im Englischen spricht man von CPM (Cost per Mille).
Wie wird der TKP berechnet?
Die Formel lautet: TKP = (Kosten ÷ Impressionen) × 1.000
Beispiel: 200 € Budget und 40.000 Impressionen → TKP = 5 €
Was ist ein guter TKP?
Das hängt vom Kanal ab. Grobe Richtwerte:
- Display Ads: 1–5 €
- Instagram: 8–20 €
- YouTube: 5–15 €
- LinkedIn B2B: 20–50 €
Wichtig: Ein günstiger TKP bringt wenig, wenn die Zielgruppe nicht relevant ist.
Wofür wird der TKP verwendet?
Der TKP hilft dabei, die Kosten pro Impression zu bewerten. Besonders bei:
- Social-Media-Kampagnen
- Influencer-Kooperationen
- Display- oder Programmatic Ads
Wann ist der TKP nicht sinnvoll?
Wenn es dir um Klicks, Leads oder Verkäufe geht, reicht der TKP nicht aus. Dann brauchst du KPIs wie CPC (Cost per Click) oder ROAS (Return on Ad Spend).
Gibt es einen TKP-Rechner?
Ja! Ganz oben auf dieser Seite.
Was ist der Unterschied zwischen TKP und eTKP?
Der eTKP (effektive Tausender-Kontakt-Preis) beschreibt die tatsächlichen Kosten pro 1.000 Impressionen, die nach der Kampagne berechnet werden. Unabhängig vom ursprünglich gebuchten Abrechnungsmodell (z. B. CPC oder CPA).
Er berücksichtigt alle tatsächlichen Kosten, also z. B.:
- Mediakosten
- Agenturhonorare
- Plattformgebühren
- ggf. Produktionskosten (wenn mit eingerechnet)
Daher ist er oft eine realistische Vergleichsgröße, um Kampagnen plattformübergreifend oder modellübergreifend zu analysieren.
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Auf Grundlage von 1 Quelle:
- Hair, J.; Celsi, M., Bush, R.; Ortinau, D. Essentials of Marketing Research; 2012

Hey. Mein Name ist Niklas
Ich bin Performance Marketer seit 2022 für D2C, E-Commerce und Subscription Modelle.
Seitdem habe ich über 10 Millionen € Adpsend auf Facebook / Instagram, Google und TikTok verwaltet.
Immer mit dem Ziel profitables Wachstum durch kreative Ads, präzises Targeting und skalierbare Strategien zu erzielen.
Auf marketingmitnik.de teile ich meine Erfahrung aus der Praxis. Klar, ehrlich und umsetzbar.
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